Volksschule Hall

22 Februar, 2012

Pädagogik

Unsere Schwerpunkte:

Individualisierung des Schreib-Lesevorganges :

  • Lernausgangslage bei Schuleintritt feststellen

  • Differenzierter und individualisierter Unterricht von Anfang an

  • Freies Schreiben von Anfang an! Dadurch entwickeln Kinder eigene Rechtschreibstrategien, Fehlerbewusstsein und Selbstkontrolltechniken- Kinder erleben Schreiben als eine Form von Kommunikation und Dokumentation.

  • Gepräche über die Schrift als weitere Möglichkeit Rechtschreibbewusstsein zu entwickeln

  • Regelmäßige Beobachtungen - auch mit Hilfe von Screenings und Tests

  • Rückmeldung an die Kinder --  Fehler als normal betrachten..

  • Rückmeldung für die Eltern - von Anfang an

Planarbeit in der ersten Klasse:

Die Kinder bekommen einen Tagesplan bzw. einen 2-Tagesplan auf dem Deutsch-Mathematik, Sachunterrichtsaufgaben bzw. Motorikübungen und unterschiedliche Lernspiele angeführt sind. Jeder Lernbereich hat ein typisches Bild ( z.B.: Mathematik= Rechenschieber),damit die Kinder leicht die einzelnen Aufgabengebiete unterscheiden können. Jede Aufgabenstellung ist mit einem Symbol versehen, mit dem das Arbeitsblatt bzw. die Station gekennzeichnet und auch am Plan eingezeichnet ist (z.B.: Leseblatt=O).

Zu Beginn werden die einzelnen Arbeitsaufträge genau besprochen und die Plätze gewisser Stationen erklärt (z.B.: Stempeln oder Lernspiele am PC). Die Anzahl der Kinder wird bei den Lernspielen auch im Voraus festgelegt und mit Kärtchen (PA= Bild mit zwei Kindern) gekennzeichnet. Es wird auch genau festgelegt, wo die Arbeitsblätter und Hefte usw. hingelegt werden.

Nachdem die einzelnen Aufgaben besprochen worden sind, gehen die Kinder in die Arbeitsphase. Diese wird mit einem akustischen Signal begonnen und auch wieder beendet. In der Arbeitsphase haben wir Flüsterton , damit jedes Kind in einem ruhigen und angenehmen Klima arbeiten kann.

Die Reihenfolge der Aufgaben dürfen sich die Kinder natürlich selber wählen. Wenn sie einen Auftrag erledigt haben, dann malen sie das jeweilige Symbol am Plan an.

Die Arbeiten werden natürlich korrigiert und verbessert.

Vorteile der Planarbeit:

  • Individuelles Lerntempo

  • Man kann als Lehrperson viele unterschiedliche Angebote bereitstellen und auch vom Schwierigkeitsgrad gut differenzieren. Somit wird kein Kind über- aber auch kein Kind unterfordert.

  • Selbstbestimmtes Arbeiten und selbstständiges Arbeiten wird geübt.

  • Lustbetontes Arbeiten, weil sich die Kinder  selbst die Arbeiten aussuchen können

  • Es muss nicht jedes Kind genau die gleiche Aufgabe erledigen, wie die anderen.

  • Die Kinder arbeiten sehr motiviert, denn sie wissen, wie viel sie in einer gewissen Zeit erledigen sollen. Der Plan gibt ihnen einen Überblick über die Arbeiten.

  • Durch unterschiedliche Arbeitsplätze sind die Kinder auch in Bewegung.

  • Durch die gemeinsamen Lernspiele wird auch das Klassennetz verstärkt, denn es spielen immer die KInder, die gerade zur selben Zeit bei diesem Spiel sind.

  • Als Lehrperson hat man mehr Zeit, einzelne Kinder gezielt zu fördern bzw. bei manchen Übungen zu unterstützen.

  • Gezielte Übungen können durch diese Unterrichtsform gut in Kleingruppen durchgeführt werden und so viel mehr auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden.

  • Für Kinder, die eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben, bietet sich dieser Unterricht an, denn sie können selber entscheiden, wann sie eine kurze Pause einlegen oder wann sie nicht so anstrengende Aufgaben lösen wollen.

  • Kinder lernen Selbstorganisation und auch strukturiertes Arbeiten (Ablegen der Hefte usw.)

  • Alle Kinder arbeiten wirklich sehr intensiv und mit viel Freude. Es muss kein einziges Kind zum Arbeiten aufgefordert werden.

  • Kinder, die noch unstrukturiert sind, werden bei der Wahl der Aufgaben natürlich unterstützt.

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Kinder individuell fördern

Kinder in Volksschulklassen liegen in ihrer Entwicklung um drei bis vier Jahre auseinander.Sie unterscheiden sich zudem in ihren Lebensbedingungen, in ihren grundlegenden Erfahrungen, in ihren Fähigkeiten und Interessen grundlegend voneinander. Individuelle Förderung ist deshalb ebenso unabdingbar wie die Differenzierung der Anforderungen.

Wichtig ist ein Unterricht, der für die Lernwege der Kinder offen ist , eine anregende Lernumgebung und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern.

Die Rolle des Fehlers

Jeder Lernprozess ist von Fehlern begleitet. Fehler sind unvollständige Zwischenschritte auf dem Weg zum Richtigen  bzw. zur Norm. Alle Lernenden entwickeln sich nicht vom Falschen sofort zum Richtigen, sondern vom Falschen zum anders Falschen zum noch anders Falschen und dann irgendwann einmal zum Richtigen. ( Hans Brügelmann).

 

Chorgesang  - Unverbindliche Übung

Unter dem Motto

"Singen, spielen, tanzen" findet jeden Freitag in der 5. Stunde Chorgesang statt. Heuer sind bereits 32 Kinder unserer Schule mit Freude dabei.

Was ist uns wichtig:

  • Freude am Singen

  • Schulung der Konzentration

  • Bewegung zur Musik

  • den ganzen Körper als Instrument erkennen ( Bodypercussion)

  • Stärken des Gemeinschaftsgefühls

  • auf ein Ziel (Aufführung) hinarbeiten

Was singen wir?

  • Kanons

  • moderne, lustige Lieder

  • Volkslieder, Jodler

  • teilweise wird mit Orffinstrumenten begleitet

Unsere Auftritte

  • Teilnahme am " Fest der Musik" in Altenmarkt im Frühling 2010

  • Alljährliche Bilderausstellung-Weihnachtsfeier in der Gemeinde

  • Maisingen im Schulhof

  • Ostern 2011, Frühlingsmusical, Auftritt im Betreuungsheim Rothensteiner

  • Aufführung für unsere Kindergartenkinder

  • Dezember 2011 Nikolausstück " Ein Mann mit Bart und Bischofsstab" Auftritt im Betreuungsheim, für die Kindergartenkinder und Schulkinder

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