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Standortbezogenes Förderkonzept

 der Volksschule Hall

 

 

Pädagogisches Grundkonzept:

 

Förderung aller Schüler und Schülerinnen ist ein grundlegender pädagogischer Auftrag an die Schule.

 

Ziel eines sinnvollen und zielführenden Förderunterrichtes soll es sein, SchülerInnen unter Berücksichtigung ihrer besonderen Bedürfnisse gemäß ihrem Entwicklungsstand und ihres vorhandenen Leistungspotenzials zu fördern.

 

Allgemeine Maßnahmen

·         Differenzierter Unterricht und Methodenvielfalt, damit alle Kinder vom individuellen Lernstand abgeholt werden können.

·         Differenzierte Lernziele (Wochenziele siehe Logbuch) für eine gezielte Förderung.

·         Berücksichtigung der verschiedenen Lerntypen – im Unterricht wird versucht alle Ebenen anzusprechen (visuell, auditiv, taktil)

·         Durch offene Unterrichtsformen können Kinder in ihrem Lerntempo arbeiten

·         Förderung von besonderen Schwerpunkten/Interessen im musisch-kreativen Bereich

·         Respektvoller sowie achtsamer Umgang miteinander und mit der Natur wird forciert

 

·         Umsetzung der allgemeinen Maßnahmen

Die Qualität wird stetig im Prozess der internen Schulentwicklung evaluiert und verbessert (anonyme Elternfragebogen mit Veröffentlichung der Evaluierung)

 

o   Rhythmische Bewegungseinheiten

o   Klassenprojekte – Projektarbeiten

o   Projekte mit außerschulen Personen (Klimaprojekt; Ice-Age)

o   Lesungen in der Klasse im Rahmen des Deutschunterrichtes und

o   Externe Lesungen mit Autoren

o   Verschiedene Planarbeiten (Wochenpläne, Tagespläne, MindMaps)

o   Fächerübergreifendes Arbeiten und/oder klassenübergreifendes Arbeiten (zB.: Schwimmunterricht, Musik, Bildnerische Erziehung)

o   Konzentrationssteigernde Übungen in den einzelnen Unterrichtsgegenständen

o   Kurze tägliche Einheiten der verbindlichen Übung Englisch in der GS I (Wetter, Gefühle, Datum…), sowie kontinuierliche Wortschatzerarbeitung in der GS II (kurze Texte schreiben, lesen,…)

 

 

1.   Expliziter Förderunterricht

(Differenzierung innerhalb der Klasse/Schulstufe)

 

·         Quantität und Lerntempo

o   Rücksichtnahme auf Stoffumfang (wenn etwas gut geübt ist, werden weniger Beispiele angeboten – wenn etwas noch geübt werden soll, werden dementsprechend vermehrt Übungsangebote bereitgestellt)

o   Berücksichtigung des individuellen Lerntempos

 

·         Qualität und Leistungsfähigkeit

o   Verschiedene Schwierigkeitsgrade zu einem Übungskapitel

o   Übungen zu einem Thema werden auf unterschiedliche Wahrnehmungsebenen angeboten  (zB.: Buchstaben tasten, ausmalen, nachgehen, kneten, stempeln, zusammenbauen,.)

o   Rücksichtnahme auf die individuelle Aufmerksamkeitsspanne der Kinder (Arbeitsphase-Pause-Arbeitsphase wird abgestimmt)

o   Angebot an versch. Hilfsmaterialen (Rechenmaterialien, RS-Karteien, Lesepläne, …)

o   Begleitendes Arbeiten bis hin zum selbständigen Arbeiten fördern/unterstützten

o   Individuelle Buchstabenerarbeitung in der ersten Klasse

 

·         Sozialformen

o   Abwechselnde Unterrichtsform in den einzelnen Fächern

 

·         Interesse

o   Unverbindliche Übungen im musischen Bereich – Chorgesang für alle Schulstufen

o   Im computerunterstützten Bereich – UÜ Informatik in der 3. und 4. Schulstufe

o   Berücksichtigung der Interessen der Schüler (Lesen, Sport,..)

 

·      Deutsch

Lesen

o    Regelmäßige Lesescreening (SLC)

o    Regelmäßiger Besuch der Bücherei (Bücherei mit Ausleihprogramm)

o    untersch. Leseblätter, individuell für jedes Kind zusammengestellt in der 1. Klasse - Buchstabenerarbeitung)

o    Buchvorstellungen

o    Unterschiedliche Lesespiele

o    Übungen zum sinnerfassenden Lesen (Leserallye, Fragen beantworten)

o    Leserätsel

o    Autorenlesungen

o    Buchausstellung in der Schule von der Fa. Wallig

o    Klassenlektüren

o    Lesetexte und interaktive Leseübungen am PC

Sprachförderung/Rechtschreibung und VvT

o    Gliederung von Worten in Laute

o    Verschiedene Diktatformen (Lauf-, Partner-, Dosendiktat)

o    Regelmäßige Wiederholung der Lernwörter

o    Wortschatzerweiterung und Erweiterung des

individuellen Wortschatzes

o    Lückentexte

o    Rechtschreibspiele

o    Wörterbucharbeit

o    Grammatikalische Schwerpunkterarbeitung

o    „roter Faden“ zum Verfassen von Texten (Gliederung der verschiedenen Textsorten, Anleitung zum Aufbau von Texten)

o    Angeleitetes freies Arbeiten (Buchstabenstraße, Planarbeit)

o    Vielfältiges freies Schreiben

o    Individueller Förderplan mit Übungsangeboten

 

 

 

·      Mathematik

 

o    Durchführung vom Eggenberger Rechentest

o    Förderung von Kindern bei vorhandener Rechenschwäche

o    Erkennen von Dyskalkulie

o    Individueller Förderplan und Übungsangebot

o    Einsatz von verschiedenen Materialien und Legematerialien

o    Förderung von Selbstkontrolle (Rechenkarten, Lösungsblätter,…)

o    1x1 Trainer

o    LÜK-Kästen und Karteikarten

o    Einsatz von Rechenprogrammen am PC

o    Förderung von Begabten durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade

o    Teilnahme – Kängurutest  

 

 

2.   Förderung von begabten SchülerInnen

 

Förderung von besonderen Begabungen  in unterschiedlichen Bereichen (zB im musischen, mathematischen oder sprachlichen Bereich)

 

·         Förderung im Klassenverband

o   Differenzierung und Individualisierung

o   Differenzierter Einsatz von Lernmaterialien

o   Computerunterstütztes Lernen

o   Gezielte Förderung von Interessen und/oder Begabungen

o   Vertiefungsmöglichkeit und Quervernetzung in andere Unterrichtsfächer

o   Persönlichkeitsbildung und Soziales Lernen in der Klasse

 

·         Durch Angebote der Schule

o   Einsatz bei schulischen Auftritten (Weihnachtsfeier, Theaterrollen)

o   Musicalaufführung (Bühnenbild, Sologesang, Rollenspiele)

o   Chorgesang

o   Lesungen und Theaterbesuche

o   Förderung im sportlichen Bereich (Schikurs, Judo-Schnupperkurs, Tennis-Schnupperkurs,…)

 


 

3.   Angebot zum Erwerb von Kompetenzen 

 

·         Soziales Verhalten

o   Konfliktbewältigung

o   Gewaltprävention

o   Erziehung zu höflichen Umgangsformen  

o   Gesprächskultur schulen

o   Gegenseitige Rücksichtnahme  

o   Wochenkreis am Montag (Kinder werden vom Wochenende abgeholt und sanft auf die Woche vorbereitet)

o   Morgenritual mit Gefühle-Barometer

o   Positive und selbständige Arbeitshaltung vermitteln (verschiedenen Planarbeiten)

o   Schaffung einer vertrauensvollen, harmonischen (Klassen)Situation

o   Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz und im Schulhaus (Garderobe)

o   Verhaltensvereinbarungen einhalten

o   Wohltätigkeit – soziales Engagement durch Bilderausstellung, Seniorenheimbesuche

 

·         Gesundheitserziehung

o   Gesunde Jause

o   Bewegungserziehung und Körperhygiene

o   Zahnhygiene

o   bewegte Pausen und bewegtes Klassenzimmer als Ergänzung zum Unterrichtsgegenstand BSP

o   Hofpausen auch im Winter

o   Schitage (Kaiserau)

o   „Kinder gesund bewegen“ (Initiative d. Sportministers)

o   Judo-Schnupperkurse

o   Tennis-Schnupperkurse

o   Schwimmunterricht (14tägig)

o   Ergo-School-Race

o   Umwelt- und Naturschutzgedanke fördern (Klimaprojekte, Frühjahrsputz,…)

 

·      Förderung der Persönlichkeit

o    Selbstwertgefühl stabilisieren/oder stärken

o    Selbstsicherheit stärken

o    Ausdauer und Konzentration schulen

o    Lernbereitschaft fördern und Bereitschaft zur Aufgabenerfüllung steigern

o    Soziales Lernen und Persönlichkeitsschulung in allen Schulstufen

 

·      Verkehrserziehung

o    Lehrausgänge mit Exekutivbeamten – Zusammenarbeit mit Polizei Admont

o    „Kinderpolizei“ – Lehrausgang auf die Dienststelle Admont

o    Schulwegsicherung – Bushaltestelle

o    Aktion „Hallo Auto“

o    Radfahrprüfung in der 4. Klasse

o    Co-Piloten-Training (Initiative der AUVA)

 

 

 

4.   Maßnahmen an schulischen Nahtstellen

 

·      Nahtstelle Schule – Eltern

o    Regelmäßige Elternabende in den einzelnen Schulstufen

o    Ausführlicher Elternabend für Schulanfänger

o    „Eltern zu Gast in der Klasse“ – Roratevormittag wird mit Eltern in der Klasse gemeinsam verbracht (basteln,lesen,…)

o    SchülerInneneinschreibung mit Gespräch der Eltern/Erziehungsberechtigten-Klassenlehrerin-Schulleiterin

o    MindMaps für Eltern und regelmäßige schriftliche Rückmeldung über Leistungsstand/Entwicklungsstand durch Logbuch (Leistungskultur: indiv. Lernfortschritte stehen im Mittelpunkt)

o    Gespräche finden auch außerhalb der festgelegten Elternsprechtage statt

o    Informationsveranstaltungen und Vorträge für Eltern (zB.: SaferInternet)

o    Falls gewünscht Kontaktherstellung zu Jugendeinrichtungen, Jugendwohlfahrt, Schulpsychologie,…)

o    Schulfeste und Schulveranstaltungen (Schulschlussfeier, Bilderausstellung)

 

·      Nahtstelle KIGA-Schule

o      Monatliche Besuche der SchulanfängerInnen in der Schule

o      Sprachliche und motorische Übungen im Rahmen der monatlichen Schulbesuche

o      SchulanfängerInnen erhalten eine eigene „Schulmappe“ mit Übungen und Übersicht der einzelnen Besuche sowie „kleinen Hausübungen“

o      Einladung zum Lesefreitag (Lesepicknick,…)

o      KIGA wird zu Schulveranstaltungen eingeladen und

o      Musical, Theaterstücke werden  für den KIGA aufgeführt


 

 

·      Nahtstelle Volksschule – weiterführende Schulen

o      Gespräche Eltern-Lehrpersonen; Lehrer-Lehrer

o      Nahtstellengespräche zwischen Volksschule und weiterführenden Schulen

o      Informationen über den „Tag der offenen Tür“ an den weiterführenden Schulen

o      Besuch von Schnuppertagen oder Projekttagen der weiterführenden Schulen

 

Bedeutung der Schulgemeinschaft allgemein

Es ist uns sehr wichtig, dass die schulische Arbeit offen und transparent für Eltern und Schulpartnern ist. Ebenso wichtig ist der gute Kontakt zu Vertretern der Gemeinde.

 

 

5.   Förderung von SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen

 

Verschiedenheit und Begabungen der Kinder sind eine Bereicherung

für die Schule

o   Entsprechende räumliche Bedingen werden bereitgestellt

o   Bei entsprechender Schülerzahl zusätzlicher Einsatz von Sonderpädagogen und persönliche Betreuung

o   Lernmaterialien und verschiedene Technologien unterstützen den Unterricht

o   Offene Lernformen ermöglichen, dass Kinder ihrer Lernausgangslage gemäß gefördert werden und Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gemeinsam lernen können!

o   SchülerInnen lernen voneinander soziale Verhaltensweisen und unterschiedliche Arbeitshaltungen und –techniken

o   Individuelle Förderung der einzelnen SchülerInnen erfolgt sowohl in der Klasse als auch in Kleingruppen

o   Kinder lernen Toleranz und Hilfsbereitschaft

o   Auf die Gemeinschaft wird besonders geachtet und soziale Kontakte können dadurch entwickelt und gefestigt werden!

o   Bei Schulveranstaltungen und Klassenprojekten nehmen alle Schulkinder teil!